Atlassian hat die Code Hosting und -Review Werkzeuge FishEye und Crucible in Version 4.3 veröffentlicht.

Egal ob Sie FishEye & Crucible mit Subversion, Perforce, Git oder Mercurial einsetzen, es müssen Berichte über die Aktivitäten in Repositories angefertigt werden. Wie viele Zeilen Code wurden in der letzte Woche eingespielt? Wer hat welchen Code im letzten Sprint verfasst? Um Antworten auf diese Fragen liefern zu können, hat Atlassian eines der meist gefragten Features mit mehr als 500 Votes umgesetzt. Der neue DLOC (Delta Lines of Code)-Bericht macht es möglich, für alle Repository-Arten aussagekräftige Bericht anzufertigen.

Wird Ihr Quelltext aktiv gewartet?

Source Control Management-Werkzeuge werden in vielen verschiedenen Szenarien eingesetzt und eines der wichtigsten Features ist die Fähigkeit, Berichte über Entwickler und Entwicklungsaktivitäten anzufertigen. Reporting ermöglicht es, Flaschenhälse aufzudecken und Verbesserungspotential aufzuzeigen. Und da jedes Unternehmen unterschiedliche Berichte benötigt, hat Atlassian dem neuem DLOC-Bericht frei einstellbare Parameter gegeben, mit dem Zeitabschnitte und Felder angepasst werden können. Das intuitive Interface macht es jedem Team-Mitglied möglich, Informationen zu verarbeiten und evidenzbasierte Entscheidungen zu treffen. So finden Business-Abteilungen, die nicht sehr nah am Entwickleralltag beteiligt sind, trotzdem Antworten auf Fragen wie „Wird der Quelltext aktiv gewartet?“ oder „Wie performt ein gewisses Team-Mitglied?“

Den DLOC-Bericht richtig in FishEye & Crucible benutzen

Der DLOC-Bericht summiert die Entwicklungsaktivitäten über einen gewissen Zeitraum auf. Die Standard-Ansicht zeigt eine Zeitachse der vergangenen sieben Tage und aller Codezeilen, die in dieser Woche hinzugefügt oder entfernt wurden. Sie können diese Ansicht jedoch anpassen, um Stunden oder noch größere Zeiträume wie ganze Quartale abzudecken.

Sie werden ebenfalls die Top-Committer einsehen und einen Drill-Down in spezifische Details vornehmen können, wie zum Beispiel Gruppen von Committern oder einzelnen Personen. Die Fertigkeit, mehrere Felder zu gruppieren, erhöht die Sichtbarkeit für bestimmte Repositories, falls Sie aber nur gewisse Ordner abdecken möchten, ist auch dies möglich. Diese Funktion lässt sich im Handumdrehen mit dem Ordnerbaum linker Hand bewerkstelligen, um den Bericht auf bestimmte Ordner einzuschränken.

Tipp vom Experten
Sie können die URL jederzeit abspeichern und später wieder aufrufen. Falls Sie beispielsweise den gleichen Bericht jeden Monat erstellen, müssen Sie lediglich das Datum anpassen. Die URL ändert sich, wenn Sie die eingesetzten Filter ändern, also achten Sie darauf, stets die aktuellste URL zu verwenden.

 

Und falls Sie DLOC Berichtsdaten in externe Werkzeuge zur Berichtserstellung wie Excel einspielen möchten, können Sie die Datensätze als CSV herunterladen. Hier stehen auch neue Filter zur Verfügung, wie Include/Exclude Merges oder die Option bestehende EyeQL-Filter zu benutzen – die jetzt auch drei- bis viermal so schnell wie zuvor ablaufen. Diese Genauigkeit und Anpassbarkeit macht es möglich, neue Einsichten in Repository-Aktivitäten über mehrere KPIs hinweg zu analysieren und bessere Entscheidungen zu treffen.

Noch mehr Änderungen in FishEye & Crucible 4.3

Das neue Berichtswesen ist nicht die einzige Änderung in FishEye und Crucible in Version 4.3. Atlassian hat aufbauend auf den in Crucible 4.2 eingeführten neuen Workflow-Bedingungen die Fehlerbenachrichtigungen überarbeitet. Falls bei einer Transition in einem Code Review ein Fehler auftritt, benachrichtigt eine angepasste Fehlermeldung über verschiedene Fehlerquellen wie noch nicht gelöste Kommentare. Diese neue Nutzererfahrung kommuniziert den Review-Status weitaus transparenter als zuvor und ermöglicht es, Blocker einfacher zu identifizieren.

Crucible 4.3 unterstützt nun auch Git Extended Diff-Formate und kann Kopien, Verschiebungen und Operationen auf leeren Dateien anzeigen. Weiter können Sie jetzt auch Reviews für Patches, die mit dem hg diff -git-Kommando erstellt wurden, kreieren. Der Patch-Anchoring-Algorithmus wird stetig von Atlassian verbessert und schneller und effektiver gemacht. Weitere Informationen finden Sie in den Release Notes (siehe unten.)

Quellen & Links

 

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