Atlassian hat die Enterprise Git Hosting-Lösung Bitbucket Server in Version 4.14 veröffentlicht. Hauptfokus dieser Version sind verbesserte Sicherheit sowie Geschwindigkeit. Wenn man von diesen beiden Themen spricht, kommt einem nicht unbedingt das Management von Git-Repositories in den Sinn. Für Software-Teams bedeutet dies jedoch vor allem eines: Produktivität. Bitbucket Server 4.14 beinhaltet Zugangskontrolle für Zweige via SSH-Schlüsseln, automatische Updates von Dashboards und verbesserte E-Mail-Benachrichtigungen.

SSH-Schlüssel als Zweigberechtigung

Zugriffsberechtigungen und Git sind eine komplizierte Sache: Ohne ein Werkzeug, welches die Zugänge regelt, könnte jeder ein Repository lesen oder verändern. In Bitbucket Server können Sie Nutzern Zugriff auf beliebige Strukturen geben: auf ein bestimmtes Projekt, auf ein einzelnes Repository oder eben nur auf einen Zweig. Sie können diese Berechtigungen auch an bestimmte SSH-Schlüssel geben, welche Continuous Integration-Servern und anderen automatisierten Prozessen den Zugriff auf Code ermöglichen.

Bisher war es nur möglich, diese Schlüssel auf Projekt- oder Repository-Ebene zu setzen, was bei gleichzeitig gesetzten Zweigberechtigungen Probleme verursacht hat. Der einzige Weg, dies zu beheben war es, einen dedizierten Nutzer für den CI-Server anzulegen und den Zugriff auf Zweige explizit zu gewähren – wie bei anderen Team-Mitgliedern auch.

Mit Bitbucket Server 4.14 sind Zugriffsschlüssel auf Zweigebene möglich, was einen gesonderten Nutzeraccount überflüssig macht. Die Metadaten eines Repositories mit einem eingeschränkten Zweig zu aktualisieren, ist ganz einfach: Sie müssen lediglich den Schlüssel im Zweig-Berechtigungsdialog setzen.

Automatische Updates und Reviewer-Status via E-Mail bekommen

Zwei neue Features verbessern den Informationsfluss und ermöglichen es Ihnen, ein wenig schneller an Informationen zu kommen.

Zum einen wurde das persönliche Dashboard angepasst. So ist kein manuelles Aktualisieren mehr nötig. Falls Änderungen an einem Pull Request gemacht wurden – z.B. ein Kommentar oder eine Freigabe – so wird dies automatisch auf dem Dashboard eingeblendet. Warten Sie darauf, dass ein Pull Request ein Review erhält? Einfach einen Tab öffnen, einen Kaffee holen und gemütlich zuschauen, wie die Freigaben kommen.

Des Weiteren wurde eine Verbesserung an den Benachrichtigungen zu Pull Requests durchgeführt. Pull Requests sind unerlässlich, um Code von hoher Qualität sicherzustellen, und aus diesem Grund hat Atlassian die Darstellung ebendieser in Bitbucket Server optimiert.

Bisher wurden Update-Emails zu Pull Requests (z.B. ein Reviewer verändert den Status oder gibt einen Kommentar ab) in einer Flut von E-Mails begraben, da diese Aktionen nur in Batch-Emails mitgesandt wurden. Von daher war es nötig, die E-Mail zu öffnen und durch alle Updates zu scrollen, um einen Überblick zu diesen Aktivitäten zu bekommen.

Mit Bitbucket Server 4.14 ist dies nun einfacher. Mit einem Blick auf den Reviewer Status in der Benachrichtungs-Kopfleiste zeigt sofort an, was der Status des Pull Requests ist. Sieht man also im E-Mail-Header, dass der Needs Work-Status gesetzt ist, zeigt dies, dass der Pull Requests überarbeitet werden sollte.

Quellen & Links

 

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