Atlassian hat im Rahmen des in Barcelona stattfindenden Summits die neuen Versionen der hauseigenen Werkzeuge Bitbucket Server 5.0 und Bamboo Server 6.0 gemeinsam bekannt gegeben. Die beiden Tools, Bitbucket als Enterprise Git Hosting-Server und Bamboo als Continuous Delivery-Motor, ergeben zusammen ein mächtiges Gespann für DevOps im Enterprise-Kontext.

Atlassian verweist auf den DevOps Maturity Report, laut welchem 43% der Organisationen mit mehr als 1000 Mitarbeitern keine DevOps-Initiativen in Planung haben. Obwohl dank DevOps schnellere und bessere Releases möglich sind, ist die Verbreitung noch gering. Die Ursache liegt in den Grundsätzen, denn es ist nicht leicht, die Art und Weise zu ändern, wie Teams arbeiten. Für große Unternehmen sind Dinge wie Compliance, Silo-Kulturen und verstreute Werkzeuge mitunter schier unüberwindbare Hindernisse.

Bitbucket Server und Bamboo helfen Teams seit Jahren dabei, schneller bessere Software zu produzieren. Mit den neuen Versionen wird DevOps im Enterprise noch einfacher möglich.

DevOps und Enterprise? Geht das?

DevOps-Praktiken im Enterprise zu implementieren, ist mehr als nur effektive Kommunikation zwischen Betrieb und Entwicklung sicherzustellen, moderne Continuous-Integration-Techniken oder Versionskontrollsoftware im Einsatz zu haben. Compliance und Skalierbarkeit sind genauso wichtige Faktoren. Werkzeuge müssen Freiheit, Struktur, Skalierbarkeit und Performance zugleich garantieren, was nicht oft zu finden ist.

Werkzeuge von Atlassian haben das einzigartige Feature-Set, das DevOps-Workflows ermöglicht und dabei Nachverfolgbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit garantiert. Bitbucket Server und Data Center 5.0 sowie Bamboo 6.0 setzen mit Committer-Verifizierung und Verbesserungen für Smart Mirrors noch einen drauf:

Verifizierung von Committern

Git und verteilte Versionskontrolle haben inhärent bereits viele Vorteile, aber Zugriffskontrolle und Workflows gehören nicht dazu. Ohne ein dediziertes Werkzeug für das Management von Git könnten Entwickler theoretisch Commits von anderen Personen in ein zentrales Repository schreiben.

Dies erzeugt Probleme für Organisationen mit strikten Sicherheits- und Compliance-Richtlinien. Bitbucket hilft dabei, mit Zugriffsrechten und Workflow-Rechten inklusive Git Hooks. Mit Version 5.0 hat Atlassian einen neuen Committer Verification Hook hinzugefügt. Dieser erzwingt, dass nur der jeweilige Autor eines Commits diesen auch nach Bitbucket Server oder Data Center pushen kann. Somit können nur autorisierte Änderungen am Code durchgeführt werden – und Sie nachts ruhiger schlafen.

Smarteres Smart Mirroring

Smart Mirroring in Bitbucket Data Center ermöglicht es, geographisch verteilt arbeitenden Teams auf einfache Weise lokale Kopien von Repositories anzulegen. Updates werden so über den lokalen Smart Mirror verteilt und verhindern damit langsame Klon-Zugriffe auf andere Kontinente. Die gesamte Authentifizierung, Zugriffsrechte und Updates werden von der primären Data-Center-Instanz verwaltet – womit der Administrationsaufwand minimiert wird.

Mit Bitbucket Data Center 5.0 führt Atlassian Authentication Caching ein. Mit dieser Technik wird sichergestellt, dass Endanwender den Mirror auch bei kurzen Ausfällen weiterverwenden können. Anstatt bei jedem Login-Vorgang mit dem Hauptserver zu kommunizieren, werden die Login-Daten jetzt für jeweils 5 Minuten auf dem Mirror gecacht. Falls die Netzwerkverbindung instabil oder der primäre Server offline ist, können Nutzer immer noch mittels der gecachten Login-Daten Fetch- oder Clone-Operationen ausführen. Bitbucket Data Center ermöglicht Hochverfügbarkeit dank Active-Active-Clustering, Disaster Recovery und seit neustem Authentication Caching und stellt damit den Zugriff auf Ihren Code sicher.

Skalierbare Produktivität

Dank DevOps können Teams die Produktivität signifikant steigern. Zahlreiche Best Practices wie Workflow-Automatisierung, vereinfachte Kommunikation über Teams hinweg und dem erleichterten Zugang zu Informationen wie dem Build- und Entwicklungsstatus von JIRA-Vorgängen machen den Arbeitsalltag leichter. Bitbucket Server & Data Center 5.0 zusammen mit Bamboo 6.0 bringen die Schlüsselelemente ins Enterprise und ermöglichen mehr Transparenz und eine moderne Release-Pipeline.

Bamboo Specs: Configuration as Code

Wie modernisieren die neuen Versionen der Atlassian-Werkzeuge eine bestehende Release-Pipeline? Bamboo Specs ermöglichen es beispielsweise ab sofort, Bamboo Plans als Code abzulegen, das heißt Bamboo kann jetzt Configuration as Code! Anpassungen an der Build-Konfiguration müssen nicht länger über das User-Interface vorgenommen werden. Neben dem vereinfachten Bauen von Anwendungen bringt die Definition von Plan-Konfigurationen in Form von Code viele Vorteile. So kann Konfigurations-Code einfach wiederverwendet, Code Reviews unterzogen und versioniert werden. Bamboo Specs ist nativ in Bamboo verfügbar, ganz ohne Plugins oder Hacks.

Tipp vom Profi
Wussten Sie, dass Sie den Bamboo Specs-Exporter verwenden können, um automatisch Specs aus existierenden Plänen zu generieren? Atlassian stellt auch einen passenden Guide zur Verfügung

 

Integration von Bitbucket Server und Bamboo noch besser

Die beiden Atlassian-Werkzeuge helfen auch dabei, Silos zu durchbrechen, indem die Integration von Bitbucket Server, Bamboo und JIRA Software Server noch besser wird. Entwickler-Teams profitieren bereits von dem Fakt, dass sich Arbeitspakete in JIRA Software ganz einfach nachverfolgen lassen. Commits und Pull Requests aus Bitbucket Server sowie Builds und Deployments aus Bamboo werden direkt am Vorgang angezeigt.

Bisher war die Verbindung von Bitbucket und JIRA Software auf der Commit-Ebene verankert. Das heißt, Commit A verweist auf JIRA-Vorgang ABC-123.

Mit Bitbucket Server 5.0 führt Atlassian Shortcuts auf Repository-Ebene ein, womit sich ein Repository zu einem beliebigen Asset (z.B. ein JIRA-Projekt) verbinden lässt. Dank Repository Shortcuts kann sich das gesamte Team schneller zurechtfinden. Verweise auf JIRA-Boards, Confluence-Spaces, Plans in Bamboo oder HipChat-Räume sind somit ganz schnell gesetzt.

Die Integration von Bamboo mit Bitbucket Server wurde ebenfalls verbessert. Bisher wurde lediglich der Bamboo-Build-Status (Grün/Rot) an relevanten Commits, Branches und Pull Requests in Bitbucket Server angezeigt. Teams waren nicht in der Lage zu sehen, welche Bamboo Builds gerade im Gange sind oder Builds bei der Erstellung eines Pull Requests auszulösen.

Atlassian Bitbucket Server und Bamboo unterstützen nun den In-Progress Build-Status bzw. Pull Request-Aware Builds. In Bamboo bekommen Entwickler so mehr Kontrolle darüber, wann der Build ausgelöst wird und können den Fortschritt eines Builds aus Bitbucket heraus verfolgen. Dies sorgt für einen geringeren Verbrauch von Build-Agent-Ressourcen und reduziert die Informationsflut. Falls Sie noch keine Plan-Branches einsetzen, können Sie dies nun tun und sicher sein, dass jeder Ihrer Pull Requests übersetzt wird. Atlassian stellt diverse Integration Guides zur Verfügung.

Auch an den Spaß wurde gedacht

Produktivität bedeutet nicht nur Integration und Workflows – die Arbeit muss Spaß machen. In Bitbucket Server & Data Center 5.0 werden die Emoji aus HipChat in Kommentaren unterstützt. Sobald man “:” tippt, bekommt man eine Auswahl der verfügbaren Emoticons angezeigt.

DevOps im Enterprise ist möglich!

Die Art und Weise zu revolutionieren, wie Ihre Teams arbeiten, neue Werkzeuge einführen und Technologien zu erlernen ist schwierig und passiert nicht über Nacht. Nicht verknüpfte Tools, komplizierte Richtlinien und Anforderungen sowie Skalierbarkeit machen den Weg zu DevOps nicht leichter. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Weg zu DevOps und der Transformation Ihrer Teams, kontaktieren Sie uns dazu einfach:

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