Atlassian hat mit Bitbucket Server und Bitbucket Data Center 5.2 eine neue Version der fortschrittlichen Enterprise Git Hosting-Lösung veröffentlicht.

Das Herzstück des Entwicklungsprozesses eines jeden Teams ist die Versionskontrolle. Die gewählten Versionskontrollwerkzeuge und -technologien schreiben nicht nur vor, wie das Team interagiert – es kann auch davon abhalten den Arbeitsprozess zu verbessern. Beispielsweise ist es besonders frustrierend für Teams, wenn sie DevOps-Praktiken adaptieren möchten, die organisatorischen Richtlinien aber die Auswahl an Werkzeugen drastisch einschränken. Anforderungen wie Nachvollziehbarkeit, zentral verwaltete Workflows und Zugriffsstrukturen sorgen dafür, dass die meisten Tools herausfallen. Meist werden eigene Lösungen mit der heißen Nadel gestrickt oder veraltete Entwicklungsvorgehen beibehalten, nur um Compliance-Richtlinien zu erfüllen.

Bitbucket Server & Data Center vereinen das beste aus beiden Welten. Git-basiertes Repository-management mit Fokus auf Geschwindigkeit, Zusammenarbeit und Qualität gepaart mit der Sicherheit, Nachverfolgbarkeit und Skalierbarkeit um alle Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Mit Version 5.2 führt Atlassian mit der Administration auf Projektebene ein neues Tool für die Erfüllung von regulatorischen Richtlinien ein, das ohne konstante Überwachung von Administratoren funktioniert.

Administration auf Projektebene

Bitbucket Server ist wie geschaffen für professionelle Softwareteams, da es im Vergleich zu anderen Git Management-Werkzeugen viel mehr Möglichkeiten bietet, Workflows anzupassen und abzusichern. Für jede Art von Repository können Administratoren das Branching-Modell, die Merge-Strategie für Pull Requests, die Voraussetzung dass alle Commits GPG-signiert sein müssen, eingeschränkter Zugriff auf Zweige und mehr festgelegt werden. All diese Optionen helfen dabei, regulatorische Anforderungen / Compliance zu erfüllen ohne dass sich das Team eben darum sorgen muss.

Bisher mussten Hooks, Zugriffsrechte für Zweige bzw. Branching-Modell und Pull Requests Merge-Checks für jedes Repository beim Erstellen konfiguriert werden. Das führt bei Organisationen in denen Teams hunderte oder gar tausende Repositories anlegen unweigerlich zu vergeudeter Zeit und potenziellen Sicherheitsproblemen, falls Adminrechte an Personen gegeben werden, die gar keinen administrativen Zugang benötigen.

Mit der Einführung der Administration auf Projektebene mit Bitbucket Server und Data Center 5.2 können diese Einstellungen jetzt alle auf einmal für ein Projekt gesetzt werden.

Die Administration auf Projektebene funktioniert ganz ähnlich wie Repository-Einstellungen. Benutzer, die das Recht zur Administration auf Projektebene haben können die Einstellungen für ein Projekt anpassen – und diese werden prompt für alle Repositories innerhalb des Projektes übernommen.

Alle neu erstellen Repositories erben die Einstellungen von der Projektebene. Falls ein Repository jedoch spezielle Anforderungen hat, kann der Repo-Administrator selbstverständlich die spezifischen Einstellungen setzen und so die Projekt-Konfiguration überschreiben. Atlassian hat weitere Informationen inklusive detaillierter Bebilderung in den Release Notes festgehalten.

Push Proxy für Smart Mirrors

Dank Smart Mirrors in Bitbucket Data Center können global verteilt arbeitende Teams Pull-Operationen in Umgebungen mit hoher Latenz und geringer Bandbreite signifikant beschleunigen. Die auf den Lesezugriff beschränkten Kopien von Repositories werden aktuell gehalten und erben alle Regeln und Zugriffsrechte von Master-Server. Bisher mussten beim Einsatz von Smart Mirrors Continuous Integration-Server und Entwickler jeweils zwei unterschiedliche URLs verwalten – eine für Fetch-Operationen von Mirror und die andere für Pushes zum Hauptserver. Mit Bitbucket Data Center 5.2 führt Atlassian sogenanntes Push Proxying für Smart Mirrors ein. Beide Operationen (Push und Fetch) werden in einer einzigen SSH bzw. HTTP-URL abgebildet und damit der Entwickleralltag ein bisschen erleichtert.

Compliance und DevOps vereint

DevOps in Unternehmen einführen und gleichzeitig ein sicheres, nachverfolgbares und skalierbares Entwicklungsumfeld zu schaffen ist möglich. Das gewählte Tooling sollte positive Veränderungen fördern und nicht verhindern. Mit Bitbucket Server 5.2 können Teams das Beste aus DevOps-Praktiken adaptieren und trotzdem voll den organisatorischen Richtlinien und Compliance-Anforderungen entsprechen. Für weitere Informationen kommen Sie einfach auf uns zu.

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