Passend zum bevorstehenden zehnjährigen Jubiläum der Quellcode-Verwaltung Git und drei Jahre nach der initialen Veröffentlichung von Stash hat Atlassian Stash Data Center veröffentlicht. Mit Stash Data Center haben die Australier von nun an die erste kollaborative und gleichzeitig hochskalierbare Git-Lösung im Portfolio.

Stash Data Center macht Git skalierbar

Git hat sich seit seinem ersten Release im April 2005 durch Linus Torvalds zum weltweit beliebtesten Source Code Management-System für Entwickler gemausert.  Stash ist ebenso eine der beliebtesten Lösungen für Git im professionellen Einsatz und wird heute weltweit von mehr als 13.000 Unternehmen verwendet, darunter Großunternehmen wie Samsung, EMC, Netflix, Intuit und Barclays Capital und auch kleine Startups wie Pinger, Metromile und Kaazing.

Stash Data Center bietet dieselben Vorzüge wie die bereits seit geraumer Zeit verfügbaren Data Center-Editionen von JIRA und Confluence: lineare Skalierbarkeit, Active/Active-Clustering und Performance-Optimierungen bietet Stash Data Center für Unternehmen, die die Git-Lösung in rasant wachsenden Umgebungen einsetzen möchten.

 

Plant eine Organisation, auf Git-basierte Lösungen zu setzen und in Form eines sequentiellen Roll-Outs mehr und mehr Teams mit entsprechender Infrastruktur zu versorgen, steigt die Last auf den Build- und Entwicklungsservern exorbitant an.

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Mit Stash Data Center können einfach weitere Knoten im laufenden Betrieb eingehängt werden, um die Kapazitäten des Clusters zu erhöhen, ohne die Performanz zu beeinflussen. Weiterhin benennt Atlassian folgende Highlights:

  • Die einfache Einrichtung: Clustering ist bereits in den Setup-Prozess integriert und so sofort einsetzbar. Zusätzliche Knotenpunkte lassen sich in Echtzeit hinzufügen, ohne dass dafür Ausfallzeiten oder zusätzliche Lizenzgebühren pro Knotenpunkt anfallen.
  • Die Performanz des Clusters skaliert linear: gleichzeitige Zugriffe durch mehrere tausend Benutzer und mehrere zehntausend Continuous-Integration-Server-Anfragen sind kein Problem.
  • Hochverfügbarkeit: Active/Active-Clustering verringert das Risiko von Systemausfällen. Die Data Center-Plattform kann mit branchenüblichen Standardtechnologien für Datenbank-Clustering und Shared-File-Systeme kombiniert werden, um systemkritische Schwachstellen (Single Points of Failure) zu minimieren.

Neben Sicherheit, Erweiterbarkeit und kollaborativer Code-Prüfung bietet Stash eine Vielzahl an Alleinstellungsmerkmalen gegenüber Mitbewerbern.

  • Kollaborative Workflows: Branch-spezifische Workflows und Pull Requests ermöglichen die Bearbeitung von Code durch mehrere Entwickler in nahezu beliebig vielen Zweigen. Stash kann mit JIRA und Bamboo gekoppelt werden, um einen optimalen Workflow für das gesamte Softwareteam umzusetzen.
  • Detailliert abgestufte Berechtigungen: Global konfigurierbare Berechtigungen lassen sich von Projekt- über Repository- bis auf Branch-Ebene herab fein abstimmen. Anwender können Stash Data Center über eine REST-API und Git-Hooks anpassen oder von den Stash-Add-ons profitieren, die im Atlassian Marketplace verfügbar sind.

Quellen & Links