Atlassian hat mit Bamboo 5.11 eine neue Version der hauseigenen Continuous Delivery-Lösung veröffentlicht.

Mehr Build-Agenten benötigt? Kein Problem

Wer Bamboo in der Server-Variante für die Continuous Delivery Pipeline einsetzt und eine große Landschaft zu verwalten hat, stößt mitunter mit 100 Agenten an seine Grenzen. Daraus resultieren Wartezeiten durch Builds in Warteschlange oder langsamere Test mangels freier Agenten für die Parallelisierung. Atlassian reagiert mit einem neuen User-Tier und erhöht die maximale Anzahl von Agenten auf 250. Wer sich also für ein Upgrade der Lizenz entscheidet, erhält 150 Agenten mehr.

Weitere Details finden Sie auf unseren aktualisierten Lizenz-Seiten.

Verbesserte App-Links und Integrationen

Die nahtlose Integration von Bamboo mit JIRA Software, Bitbucket, FishEye/Crucible und HipChat sind eine der großen Stärken der Continuous Delivery-Software. Durch die Verlinkung der einzelnen Werkzeuge entsteht ein Cockpit für den gesamten Entwicklungsworkflow für das ganze Team. So lassen sich Fragen wie „Ist mein Code bereits auf dem Produktionssystem live?“ mit einem schnellen Blick auf JIRA Software beantworten. Mit Bamboo 5.11 wurde eine überarbeite Verwaltung für Applikationslinks veröffentlicht, womit Systemadministratoren nun noch mehr Übersicht gewinnen. Mit dem neuen, eingebauten Diagnose-Werkzeug lassen sich Probleme mit Application Links auf einen Blick aufdecken und schneller als zuvor beheben:

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Neue Berechtigung: Repositories verwalten

Atlassian hat eine neue, globale Berechtigung hinzugefügt. Mit der Regel „Create Repository“ lässt sich steuern, wer verlinkte Repositories setzen darf.

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Mithilfe der Regel lässt sich feingranular bestimmen, welche Gruppen extern eingebundenen Quelltext verwalten dürfen.

Bamboo Health Check

Bamboo 5.11 stellt ein Sammelsurium an Werkzeugen zur Verfügung, mit der sich die Integrität der vorliegenden Instanz untersuchen lässt. Sollte es Probleme geben, lassen sich so die Ursachen diagnostizieren und etwaige Fehler beheben.

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Diese Funktionalität wird vom mitgelieferten Support Tools Plugin bereitgestellt.

Kleine Verbesserungen und aktualisierte Kompatibilitätslisten

Bamboo 5.11 bringt wieder viele kleinere Änderungen mit sich, darunter der Support für aktuelle Datenbank-Software:

  • Oracle 12c wird ab jetzt unterstützt, Bamboo 5.11 unterstützt Oracle 11g nicht länger
  • Microsoft SQL Server 2015 wird ab jetzt unterstützt.
  • Microsoft SQL Server 2005 und 2008 werden, wie im März 2015 angekündigt, nicht weiter unterstützt werden. SQL Server 2012 und 2014 werden weiterhin unterstützt.

Mit dieser Version werden die Application-Links in Bamboo Cloud auf den aktuellsten Stand gebracht und unterstützen nun AppLinks Version 5.0.7. Damit erhalten Cloud-Nutzer gleich der Server-Variante das neue, moderne Interface, um Integrationen bequem zu verwalten.

Quellen & Links