Transparenz ist für ein Unternehmen mit agiler Kultur von höchster Priorität. Integrität innerhalb und zwischen den Teams ist ein essentieller Teil des Erfolgs Ihrer Teams und Ihres Unternehmens. Laut einer Umfrage von TinyPulse, einem B2B-SaaS-Umfrageunternehmen, ist Transparenz zudem der wichtigste Faktor, der zur Zufriedenheit Ihrer Angestellten beiträgt.

Transparenz bei der Arbeit und Transparenz innerhalb eines Unternehmens bedeutet, dass die Kommunikation mit Ihren Teammitgliedern stets offen und ehrlich abläuft und eine Unternehmenskultur fördert, in der Informationen frei zwischen Mitarbeitern und Teams fließen kann. Obwohl Transparenz häufig nur mit vagen Aussagen beschrieben wird, sind ihre Vorteile durchaus greifbar. Hier sind fünf einfache Wege, mit deren Hilfe Sie in Ihrem Unternehmen für mehr Transparenz sorgen können.

1. Seien Sie ehrlich

Denken Sie an die unterstützende Ehrlichkeit, die Sie von einem Mentor erwarten würden. Ohne Bedenken Feedback geben und erhalten zu können, ist ein wichtiges Kennzeichen für Transparenz. Offene Kommunikation schafft Vertrauen, sorgt für Innovation und kreiert ein gesundes Arbeitsumfeld.

Indem Sie wichtige Informationen mit Ihren Kollegen teilen, kreieren zudem eine positive und produktive Plattform für Zusammenarbeit. Wenn Sie Ihren Teammitgliedern dagegen wichtige Informationen vorenthalten, kann das den Projekten Ihres Teams schaden und das Vertrauen zwischen den Teammitgliedern zerstören. Wenn jeder weiß, was in seinem Team passiert und weshalb, werden Sie feststellen, wie viel größer das Engagement bei der Arbeit ist und wie Probleme auf kreativere Art und Weise und in exakter Übereinstimmung mit Ihren Anforderungen, gelöst werden.

Ein exzellentes Beispiel für radikale Transparenz ist Buffer, ein Unternehmen, das seinen Nutzern dabei hilft, ihr Publikum auf deren Socialmedia-Seiten zu vergrößern. Buffer entschied sich dazu, die Gehälter seiner Angestellten zu veröffentlichen. Daraufhin vergrößerte sich das Vertrauen zwischen den Teammitgliedern bei Buffer drastisch und das Unternehmen sorgte so für eine gesündere und nachhaltigere Arbeitsatmosphäre. Transparenz in Sachen Gehalt half dem Unternehmen sogar bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Nachdem Buffer seine Gehälter und Gehaltsformeln Ende 2013 veröffentlichte, stieg die Anzahl der Bewerber im darauffolgenden Monat um 230%.

Was Sie tun können
Führen Sie mit Ihrem Team Standups durch. Indem Sie einen Ort schaffen, an dem alle Teammitglieder mehr über die aktuelle Arbeit und relevante Updates erfahren können, sorgen Sie für mehr Transparenz bei der Teamkommunikation.

 

2. Teilen Sie Ihre Ergebnisse mit anderen

Einer der besten Wege, um Transparenz zu schaffen und für mehr Motivation zu sorgen, ist es, Erfolge, Niederlagen und Herausforderungen mit anderen zu teilen. Die Erfolge zu teilen ist der einfachste Teil. Schwieriger ist es dagegen, zuzugeben, dass manche Dinge nicht nach Plan gelaufen sind; dies erhöht jedoch das Vertrauen und den Zusammenhalt Ihrer Teams.

Jeff Bezos, CEO von Amazon, weiß Niederlagen sehr zu schätzen. In einem Brief an seine Aktionäre, den er kürzlich verfasste, schrieb er folgendes: „Um etwas zu erfinden, muss man experimentieren – wenn man aber bereits im Voraus weiß, dass der Versuch gelingen wird, handelt es sich gar nicht um ein Experiment. Die meisten größeren Unternehmen streben nach Innovation, sind aber nicht dazu bereit, die Reihe von fehlgeschlagenen Experimenten zu erleiden, die zum Erreichen dieses Ziels erforderlich ist.

Was Sie tun können
Wenn Sie Updates zum Status eines Projekts geben, sollten Sie die negativen Punkte nicht beschönigen. Seien Sie ehrlich, was Niederlagen angeht. Teilen Sie mit Ihrem Team, was Sie gelernt haben und wie Sie weitermachen wollen. Aus Fehlern zu lernen ist eines der klügsten Dinge, die wir tun können.

 

3. Abbau von Silos

Einer McKinsey-Studie zufolge, glauben fast 80% aller Vorstandsmitglieder, dass Kommunikation ein entscheidender Faktor für Wachstum ist, aber nur ein Viertel hatte das Gefühl, dass ihr Unternehmen gute Kommunikation betreibt. Tägliche Standups abzuhalten ist ein guter Anfang, aber für eine absolut transparente Unternehmenskultur sollten Sie sicherstellen, dass alle notwendigen Informationen für alle Ihre Abteilungen frei zur Verfügung stehen.

Transparenz zu einer Priorität zu erklären, macht es wesentlich einfacher, Bürokratie und ein politisches Arbeitsumfeld zu vermeiden. Geschäftsführer können zudem eine Strategie der „offenen Tür“ einführen, „Town Hall Meetings“ organisieren oder sogar das Büro neu arrangieren. Sie könnten eine offene Raumaufteilung einführen, in der Wände als Whiteboards genutzt werden können. Vergessen Sie außerdem nicht, Orte zu schaffen, an denen Ihre Teams Freundschaften schließen und gegenseitiges Vertrauen aufbauen können.

Was Sie tun können
Sie müssen hierfür keine Wände einreißen (zumindest nicht buchstäblich). Sie können neue Freundschaften schließen, indem Sie Kollegen aus anderen Teams zum Mittagessen einladen, oder ein Meeting organisieren, um Ihre Prioritäten zu diskutieren.

 

4. Stellen Sie Leute ein, denen Transparenz wichtig ist

Am Ende nützt keiner Ihrer Versuche etwas, wenn Ihren Mitarbeitern Transparenz nicht genauso wichtig ist wie Ihnen. Es gibt daher keinen besseren Weg, um für eine transparente Unternehmenskultur zu sorgen, als Leute einzustellen, die Transparenz zu schätzen wissen.

Die gute Nachricht ist, dass 87% aller Leute für ein transparentes Unternehmen arbeiten möchten. Wenn Sie also Transparenz zu einem Bestandteil Ihres Bewerbungsprozesses und der Bewerbungsgespräche machen, werden Sie mit Sicherheit das Interesse vieler großartiger Kandidaten wecken.

Bei Atlassian diskutieren wir unsere Unternehmenswerte in Sachen Transparenz während der Bewerbungsgespräche und fragen unsere Kandidaten anschließend was ihre Einstellung zu diesem Thema ist.

Was Sie tun können
Jedes Unternehmen kann Transparenz zu einem Bestandteil des Bewerbungsprozesses machen. Schreiben Sie Ihre Stellenausschreibungen so, dass sie Ihre Unternehmensphilosophie in Sachen Transparenz erwähnt werden oder fragen Sie Ihre Bewerber Fragen zum Thema „Arbeiten in einer offenen Arbeitsumgebung“.

 

5. Entscheiden Sie sich für Tools, die Transparenz fördern

Wie viele Stunden haben Sie schon damit verschwendet, in einer E-Mail nach einem Dokument zu suchen, den Zugriff auf eine Datei zu erfragen oder mehrere Versionen eines Entwurfs zu bearbeiten (und diese hoffentlich nicht zu verlieren)? Im Durchschnitt verbringt jeder Angestellte 20% der Woche damit, nach internen Informationen zu suchen und Kollegen um Hilfe zu fragen. Das ist eine riesige Zeitverschwendung! Jeder in Ihrem Unternehmen muss genau wissen, wo sich alle relevanten Informationen finden lassen, wer die richtige Kontaktperson ist und wie sich Probleme am schnellsten lösen lassen.

Tools, die den Informationsfluss fördern und organisieren, können Barrieren eliminieren, die sonst den Fluss von Informationen innerhalb eines Unternehmens stören würden. Sie sollten nach etwas suchen, das Sie mit Ihrem Team, Ihrer Abteilung und dem gesamten Unternehmen teilen können – am besten schnell. Sie sollten über einen Ort verfügen, an dem sich Teammitglieder gegenseitig Feedback und Hilfe geben können. All das sollte zudem online verfügbar sein, damit alle Beteiligten stets die aktuellsten Informationen zur Hand haben.

Für Mercy Ships, einer internationalen Non-Profit-Organisation, die das weltweit größte Hospitalschiff besitzt, ist Confluence „die Schlüsselkomponente zur Expansion des Unternehmens“ geworden. Der Grund: Sie konnten Ihre Teams aus aller Welt miteinander verknüpfen und „Transparenz in verschiedene Aspekte des Unternehmens schaffen“. Confluence half dabei, die Support-Büros aus aller Welt mit den Teams an Bord des Schiffes zu verbinden.

Transparenz heißt sinnvolle Arbeit

Kann Transparenz beeinflussen, was unter dem Strich herauskommt?

Kurz gesagt: Ja. Aber es geht um mehr als nur den finanziellen Profit. Transparenz ermöglicht es jedem Ihrer Angestellten, sich als Teil einer wichtigen Sache zu fühlen. Es geht darum, Vertrauen zu schaffen und darum, Ihren Teammitgliedern dabei zu helfen, bedeutungsvolle Arbeit zu verrichten, welche einen spürbaren Unterschied macht.
Denn genau das sollte sie sein.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag von Atlassian-Mitarbeitern und wurde zuerst im Atlassian-Blog veröffentlicht.

Weitere Fragen? OIO Braintime ist Atlassian Enterprise Partner

OIO Braintime ist Atlassian Platinum Solution Partner (Enterprise) und hat das langjährige Knowhow, um gerade auch große Unternehmen in allen Facetten des Einsatzes von Atlassian-Tools zu unterstützen. Wir beraten und unterstützen Sie zusätzlich bei folgenden Anforderungen:

  • Auswahlberatung und Einführungsstrategie
  • Rollendefinition, Aus- und Weiterbildungs-Beratung sowie Schulung und Coaching in der Nutzung mit vielen Usern
  • Integration Ihrer Systeme mit Ihrem System-Umfeld
  • Beratung in Fragen des Lizenzmanagements und lokaler Ansprechpartner rund um alle ALLE Atlassian Produkte
  • Enterprise Betriebskonzepte wie Konsolidierung von Systemen sowie Skalierung und Ausfallsicherheit und Performance- Tuning Ihrer Atlassian Systeme

Können wir Ihnen helfen? Dann kontaktieren Sie uns noch heute.