Atlassian hat die Veröffentlichung von Bitbucket Server 5.4 bekannt gegeben. Fokus der vorliegenden Version ist die Optimierung des Arbeitsflusses.

Mit Webhooks Bitbucket in Ihre DevOps-Toolchain integrieren

Eines der drei Grundprinzipien von DevOps ist der Flow, ein Schlüsselelement um Entwicklungsrisiken zu minimieren und Releasezyklen zu verkürzen. Für den Flow zu optimieren bedeutet zu verstehen, wie sich Änderungen durch Systeme bewegen, wie Teams mit diesen Informationen umgehen und wie schnell Daten von A nach B gelangen können.

Hier denkt man vielleicht zuerst an eine Build Pipeline – wie Bamboo sie liefert – aber es geht um mehr, es geht um den gesamten Ablauf der Entwicklung. Durch Webhooks in Bitbucket Server 5.4 ist es noch einfacher, Werkzeuge von Drittanbietern zu integrieren, die Ihre DevOps-Toolchain bilden. Webhooks sind über das Bitbucket User Interface bis auf Repository-Ebene konfigurierbar. Falls Sie eine eigene Lösung für die Aufgabenverwaltung benutzen, können Webhooks für bestimmte Events ausgelöst werden.

Für die folgenden Events lassen sich Webhooks erstellen:

  • Push in ein Repository
  • Änderung an einem Repository
  • Pull Request geöffnet, gemerged, abgelehnt oder gelöscht
  • Pull request Status auf Approved, Unapproved oder Needs-Work gesetzt
  • Kommentare zu Commits hinzugefügt, geändert oder gelöscht

Mit Webhooks lassen sich externe Werkzeuge mit Bitbucket Server integrieren. Gängige Szenarien dafür sind unter anderem:

  • Ein Webhook, der ausgelöst wird, wenn ein Benutzer einen Commit in ein Repository pusht. Darüber kann z.B. ein Continuous Integration-Server über die Änderung informiert werden und einen Build auslösen
  • Ein Webhook, der ausgelöst wird, wenn ein Benutzer Pull Requests erstellt. Darüber kann z.B. eine Benachrichtung in Ihrer bereits existierenden Kommunikationslösung ausgelöst werden

Atlassian stellt eine umfangreiche Dokumentation zu Webhooks zur Verfügung.

Die Mitarbeit an Repositories einfacher machen

Es ist mit Bitbucket Server 5.4 möglich, einem Repository eine Markdown-Datei mit Richtlinien für die Mitarbeit (Contribution guidelines) hinzuzufügen.

Diese Datei bzw. ein Link dorthin wird dann in den Dialogen zu Clone-Operationen sowie der Erstellung und Anzeige von Pull Requests angezeigt.

Unterstützung für GVFS in Bitbucket Server

Microsoft hat vor einiger Zeit ein neues Open Source-Projekt veröffentlicht, welches im Konzern intern zur Verbesserung der Produktivität im Umgang mit sehr großen monolithischen Codebases in Git entwickelt wurde. Das so entstandene GVFS (Git Virtual File System) virtualisiert das Dateisystem eines Git-Repositories auf Entwicklermaschinen unter Windows. Indem nur Dateien synchronisiert werden, auf die auch tatsächlich zugegriffen wird, lassen sich Rechenleistung, Speicherplatz und Bandbreite einsparen.

Atlassian hat dieselbe Problematik in der eigenen Entwicklungsabteilung beobachtet und die Ankündigung von GVFS hat schnell dafür gesorgt, dass der hauseigene Git-Client für den Desktop, SourceTree, GVFS unterstützt. SourceTree unterstützt das Git Virtual File System auf unterstützten Hosts wie z.B. Windows mit Visual Studio Team Services. Mit Bitbucket Server 5.4 hat Atlassian die Unterstützung von GVFS angekündigt – vorerst als experimentelles Addon. Das Addon für Bitbucket Server und Data Center stellt die serverseitige Unterstützung für GVFS zur Verfügung und erleichtert so den Umgang mit sehr großen Git-Repositories.

Das Addon ist im Atlassian Marketplace verfügbar.

Bitbucket Server & Data Center 5.4 verändern und erleichtern dank der tiefgreifenden Integrationen Ihren Arbeitsalltag. Kommen Sie dazu einfach auf uns zu.

Das interessiert Sie?

Dann sind wir als Atlassian Platinum Solution Partner Enterprise für Sie da.