Stellen Sie sich vor, Sie sind auf der Autobahn unterwegs und in der Ferne sehen Sie das Ende eines Staus. Bevor Sie in Panik ausbrechen, wird Ihnen klar, dass Ihr Auto mit GPS ausgestattet ist. Dank dieser Technologie wissen Sie genau, was auf Sie zukommt und sehen, wie viel Zeit der Stau Sie kostet und ob es nicht sogar eine alternative Route gibt.

Mit diesem proaktiven Vorgehen und dank der richtigen Werkzeuge ist es kein Hexenwerk mehr, die beste Route auszuwählen, um Ihr Ziel zu erreichen. Die Grundlage von DevOps ist die Zusammenarbeit von Entwicklung und IT-Betrieb mit dem Ziel, verlässlichere Angaben zu Veröffentlichungen treffen zu können. Hier bildet Jira Software die Grundlage für Informationen in der Zusammenarbeit von Entwicklung und IT-Betrieb, wie GPS die Grundlage für ihre Orientierung auf der Straße ist.

Das bedeutet, dass diese beiden Teams derart miteinander verbunden sind, dass Daten untereinander einsehbar sind und der aktuelle Stand der Dinge für beide Teams jederzeit abrufbar ist. Egal ob Sie Teamleiter oder Development Manager, Release Manager oder Tester sind, diese Transparenz sorgt dafür, dass jeder, der dem Arbeitsablauf in einem DevOps-Ökosystem angehört, weiß, was in der Entwicklung ist und was technische Unterstützung erhält.

In der aktuellsten Version von Jira Software Server gibt es nun technische Unterstützung für den DevOps-basierten Entwicklungsprozess; es sind Informationen zur Entwicklung von Bitbucket, Bamboo und Github in der Jira Software Suche zu finden. Damit ist es möglich, Probleme in der Entwicklung frühzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Das Verbinden von Jira Software und Bitbucket öffnet die Türen zu neuen und besseren Features , welche das Leben für den Endnutzer und den Administrator leichter machen sollen.

Zeitkritische Fragen mit Hilfe von Basic Search beantworten

Jira Software Server 7.9 verfügt jetzt über eine neue Spalte namens “Entwicklung” (Development), die in den Grundeinstellungen des Jira Issue Navigator zu sehen ist. Es werden nun spezifische Informationen vom Bitbucket Server angezeigt, ohne dass man jeden Vorgang einzeln anklicken muss.

Tipp vom Experten
Falls Sie ein benutzerdefiniertes Layout im Jira Issue Navigator verwenden, können Sie die Development-Spalte im Drop Down-Menü für die Konfiguration von Spalten einblenden.

 

Eine visuelle Zusammenfassung von einander ähnlichen Problemen vor sich zu haben, kann tiefliegendere Probleme zum Vorschein bringen. An der Wurzel gepackt lässt sich der DevOps Entwicklungsprozess dadurch verbessern. Man könnte z. B. die Frage stellen: Wie viele der sich in Entwicklung befindlichen Vorgänge werden reviewed?

Such-Einstellungen: Development > In Review

Wenn Sie feststellen, dass einige Ihrer Entwickler mit Pull Requests überhäuft werden, können Sie sofort abschätzen, ob Sie Aufgaben umverteilen müssen.

Informationen zur Entwicklung mittels JQL filtern

Wenn Sie Lösungen zu komplexeren Fragen benötigen, können Sie mittels JQL Suchanfragen erstellen, die auf Entwicklungsinformationen basieren. Die Schlüsselinformationen, die Sie dadurch erhalten, können helfen, Probleme zu vermeiden. Jira Software Server 7.9 kommt mit einem Syntax Update, welches auf das JQL Suchformat ausgerichtet ist.

Personen, die Jira Software sehr oft nutzen, verwenden JQL seit langem, um bestimmte Vorgänge im System zu betrachten, Berichte zu erstellen und Scrum und Kanban Boards zu vereinfachen. Mit JQL ist es möglich, Daten aus anderen Quellen abzufragen, wie z. B. Entwickler Werkzeuge.

Beispiele für Anwendungen von JQL

Das Feedback von Kunden und internen Mitarbeitern ist extrem wichtig, wenn es um den DevOps-Prozess geht. Dieses dient dazu, die Qualität der Features für den Endnutzer zu verbessern. Allerdings führt dies auch oft dazu, dass eine eigentlich fertige Version noch nicht veröffentlicht wird, weil man den Fokus zu sehr auf das Feedback legt. Man sollte sich also die Frage stellen: Wie viele und welche Vorgänge sind bereits umgesetzt, wurden aber noch nicht auf ein Produktivsystem eingespielt?

project = ABC AND statusCategory = Done AND development[deployments].all = 0

Wenn Sie sich also anzeigen lassen, wie viele und welche Vorgänge umgesetzt aber noch nicht eingespielt sind, haben Sie die Grundlage, um zu entscheiden, ob das Feature veröffentlicht werden soll und mit dem Sammeln von Feedback begonnen werden soll, oder ob es Probleme gibt, die vorher noch gelöst werden müssen. Üblicherweise werden Builds von den Teams getestet, bevor sie auf ein Zielsystem eingespielt werden. Wenn Ihr Team das so handhabt, ist es sinnvoll, regelmäßig den Status der Builds zu kontrollieren. Hier wäre die Frage angebracht: Wie viele und welche Vorgänge haben fehlschlagende Builds?

project = ABC AND development[builds].failing > 0

Falls Sie merken, dass viele Builds fehlschlagen, könnte das daran liegen, dass die Umgebungen der Entwickler nicht zu den Builds und Deployments der entsprechenden Zielumgebungen passen. Dies sollte umgehend behoben werden. Es könnte z. B. hilfreich sein, Vorgänge mit funktionierenden Builds an die Tester zu übergeben, sodass die Akzeptanzkriterien überprüft und explorative Tests gestartet werden können.

Um unerwünschte Hindernisse im Arbeitsprozess zu vermeiden, ist es sinnvoll, manuelle Vorgänge zu automatisieren. Hier sollte man sich die Frage stellen: Wie viele und welche Vorgänge sind als erledigt markiert, aber haben noch keine zusammengeführte Pull Requests?

project = ABC AND statusCategory = Done AND development[pullrequests].open > 0

Wenn Sie feststellen, dass viele Pull Requests zwar als erledigt markiert, aber noch nicht zusammengeführt wurden, kann diese bedeuten, dass ein Vorgang den vorgesehenen Entwicklungsprozess nicht durchlaufen hat.

Das führt womöglich dazu, dass Teams den Informationen in Jira nicht trauen und Manager sich fragen, wie aktuell Jira eigentlich ist.

Wenn die Workflow-Bedingungen so angepasst werden, dass der Status von Vorgängen in der Jira Software automatisch verändert wird, muss der Entwickler den Status des Vorgangs nicht manuell ändern. Das spart viel Zeit und Nerven.

Der Weg zu einer besseren Suchfunktion

Informationen so zugänglich zu machen, dass sie jederzeit zur Verfügung stehen, ist wichtig, um einen reibungslosen DevOps-Prozess zu gewährleisten. Das Ergebnis ist eine bessere Zusammenarbeit von Entwicklung, Qualitätssicherung und dem IT Betrieb und führt damit zu besseren Entscheidungen und zu qualitativ hochwertigeren Releases.

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