Atlassian hat eine Vorschau auf die neuen Agility Boards in Jira Software veröffentlicht. Vorerst sind Agility Boards nur in Jira Software Cloud verfügbar – werden aber im Laufe der Zeit auch in der Server- und Data Center-Variante verfügbar sein.

Jira Software ermöglicht das Umsetzen von Ideen seit mehr als einem Jahrzehnt und stellt somit eine große Hilfe für Teams auf der ganzen Welt dar. Angefangen vom Entwerfen der beliebtesten und erfolgreichsten Plattform für Musik-Streaming, oder dem Mars Rover bis hin zu medizinischer Versorgung für Entwicklungsländer, waren den Ideen keine Grenzen gesetzt.

Unabhängig davon, wie groß ein Team ist, wie es aufgebaut ist oder arbeitet, Jira Software macht es mit unglaublicher Flexibilität und Stärke möglich, innovative Produkte zu planen, zu verfolgen und abzuliefern. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass gerade diese Flexibilität und Stärke ihren Preis hat. Während die meisten Teams gerne mit Jira Software arbeiten, um Arbeit aufzuteilen, Prozesse zu etablieren und Projektvorgänge im Auge zu haben, ist es mitunter sehr zeitaufwendig, die Entwicklung eines Projekts in die Gänge zu bringen.

Boards sind das Herzstück eines jeden Teams und Projektes und somit ist es wichtig, diese immer auf dem neusten Stand zu halten. Atlassian hat nun ein neues Konzept für Jira Boards vorgestellt: Agility Boards.

Agility Boards

Das Wort “Agilität” ist die Grundlage der neuen Boards. Um Teams zu helfen, diese Agilität zu erreichen, hat Atlassian die Jira Board Haptik verbessert und wichtige Funktionalitäten neu gestaltet. Das Team beginnt nun mit einem einfachen Board, welches so gestaltet wurde, dass der Start leichter gemacht wird. Sobald sich eine Art Routine im Arbeitsprozess einstellt, kann das Team das Board nach Belieben ändern und Dinge hinzufügen.

Das Entfernen und Hinzufügen von Strukturen, sowie das Verändern von Arbeitsprozessen ist ab sofort kinderleicht. In den kommenden Monaten wird Atlassian weitere Features veröffentlichen, wie z. B. Unteraufgaben, Epics und Einschätzung des Arbeitsaufwandes.

Es liegt Atlassian sehr am Herzen, die Boards mit immer neueren Funktionen auszustatten. Da zuerst die Funktionen verfügbar sind, die zuerst gefordert wurden, können Sie Atlassian ohne Zurückhaltung mitteilen, welche Funktionen sich Ihr Team wünscht.

Die Grundlagen

Atlassian weiß, dass aller Anfang schwer ist, deshalb ist es das Ziel, die Boards so simpel wie möglich zu gestalten. Deshalb kommen die Agility Boards in einem neuen Look und einer neuen Haptik, welche die Arbeit damit erleichtern soll.

Ein grundlegender Bestandteil der Änderungen beinhaltet die Möglichkeit, Spalten mittels Drag and Drop direkt auf das Board zu ziehen, um den Workflow zu starten. Da dies nur wenige Sekunden dauert, müssen Teams nicht schon am Anfang mit dem Jira Workflow Editor arbeiten, sondern erst wenn dies im späteren Verlauf aufgrund der Komplexität nötig wird.

Besonders hilfreich ist dies für Teams, die neu mit Jira arbeiten oder erst kürzlich zusammengefunden haben. Somit muss nicht schon von Anfang an das Arbeiten mit dem Workflow Editor erlernt werden, sondern erst wenn eine gewisse Routine entstanden ist.

Des Weiteren gibt es eingebaute Filter für Team-Mitglieder, Labels und eine Vielzahl weiterer Funktionen, die das Sortieren von Daten erleichtern sollen. JQL wird nicht benötigt. Es ist sogar möglich, neue Vorgänge inline zu erstellen, was praktisch ist, wenn Ihr Team nicht sofort einen Backlog braucht.

Einen Schritt weiter

Jedes Team hat eigene Ansprüche an gewisse Prozesse und Werkzeuge. Deshalb sind die Boards so gestaltet, dass Teams die Möglichkeit haben, mit den Board Features und den Funktionen zu experimentieren und sie dann auf die eigenen Bedürfnisse zuzuschneiden. Wenn das Team dann eingespielt ist, lassen sich jederzeit neue Funktionen über das „Feature“ Menü hinzufügen.

Die Bedürfnisse eines jeden Teams ändern sich mit jedem neuen Sprint oder Projekt. Die neuen Boards sollen es dem Team ermöglichen, sich über die strikten Strukturen von Scrum oder Kanban hinwegzusetzen und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Elemente zu verwenden. Der Sinn der neuen Boards ist nicht nur die Arbeitserleichterung, sondern auch neue Funktionen einzuführen, die genau auf die Bedürfnisse des jeweiligen Teams zugeschnitten sind.

Wenn z. B. die “To Do” Spalte Ihres Boards unübersichtlich und zu voll ist, lässt sich dieses Problem mit einem Backlog beheben. Dieser kann nämlich helfen, die einzelnen Punkte nach ihrer Wichtigkeit zu sortieren. Wenn dann eine gewisse Struktur entstanden ist, und der Berg an Dingen, die zu erledigen sind, geschrumpft ist, lässt sich der Backlog ganz einfach wieder ausschalten.

Wenn es dann mal eine Engstelle gibt, welche den Arbeitsprozess erheblich verlangsamt, gibt es die Möglichkeit, jede Spalte mit einem Limit zu versehen. Dieses Limit kann jederzeit wieder abgestellt werden.

Weitere Fragen?

Dann sind wir als Atlassian Platinum Solution Partner Enterprise für Sie da. Tragen Sie jetzt alle noch offen gebliebenen Fragen und Wünsche zum Thema der neuen Jira-Produktfamilie an uns heran. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, wie Sie die Werkzeuge von Atlassian optimal nutzen können.

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