Atlassian hat die Enterprise Wiki-Software Confluence in Version 6.10 veröffentlicht. Vielen Administratoren in Unternehmen fällt es schwer, Zeitfenster für die Wartung einzuplanen. Immerhin kann ein Ausfall bei Anwendungen, die das Projekt direkt beeinflussen, zu Verzögerungen führen. Außerdem kann ein Ausfall auch negative Auswirkungen auf die Effektivität eines Teams haben. Um den Ausfall von Jira Software und Jira Service Desk Data Center so kurz wie möglich zu halten, hat Atlassian Zero Downtime-Upgrades entwickelt. Administratoren können die Instanz in einem Zug herunterfahren und upgraden während Nutzer ohne Unterbrechung weiterarbeiten können. Auf vermehrte Nachfrage der Nutzer hin arbeitet Atlassian nun mittels „Read Only“ Mode daran, die Ausfallzeit des Confluence Data Centers so kurz wie möglich zu halten.

Was ist Confluence Data Center? Confluence Data Center ist die auf eigenen Servern betriebene Variante der beliebten Enterprise Wiki-Software von Atlassian, welche durchgehend zuverlässige Leistung, konstanten Zugang und Administrative Kontrolle bietet.

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Der “Read-Only” Modus macht es für Nutzer möglich, weiterzuarbeiten während Administratoren mit der Wartung beschäftigt sind.

Der “Read-Only” Modus kann gerade dann verwendet werden, wenn Confluence oder Teile der Confluence-Infrastruktur aktualisiert werden. Er ist auch nützlich, während der Zusammenführung mehrerer Confluence Instanzen oder unerwarteter Situationen, wenn z. B. ein Backup einer Seite nötig wird. Damit sind die langen Nächte und die Instandhaltungen am Wochenende endlich Geschichte, während die Nutzerproduktivität trotzdem erhalten bleibt.

Wie funktioniert der „Read-Only“ Modus?

Sobald Confluence Data Center im “Read Only” Modus ist, können Nutzer nach Seiten, Blogs oder Anhängen suchen, sie anschauen und navigieren. Ein Bearbeiten von Dokumenten ist nicht möglich.

Vorgänge auf administrativer Ebene wie z. B. das Verwalten von Apps oder das Ändern von Seitenkonfigurationen sind im „Read-Only“ Modus nicht eingeschränkt. Sie können also bedenkenlos auf den “Read-Only” Modus umschalten und trotzdem Ihre Confluence Data Center-Instanz aktualisieren oder mehrere Instanzen zusammenfügen. Auch das Verschieben der Instanz auf eine neue Plattform ist möglich, sowie das Ausführen anderer Instandhaltungsarbeiten, ohne dass Nutzer auf ihre Confluence Inhalte verzichten müssen.

Als Administrator können Sie den „Read-Only“ Modus über die Wartungsseite ein- oder ausschalten. Hier können Sie außerdem einsehen, welche Apps mit dem „Read-Only“ Modus kompatibel sind. Sollte eine App mit dem „Read-Only“ Modus nicht kompatibel sein, können Sie sie vorübergehend deaktivieren, um zu vermeiden, dass Nutzer Inhalte erstellen oder ändern.

Die Wartungsseite ist mit einer Anzeigenfunktion ausgestattet, welche für den „Read-Only“ Modus verwendet werden kann. Die Anzeige ist individualisierbar und kann auf allen Confluence Seiten eingesetzt werden. Diese ist bereits so voreingestellt, dass Nutzer über eine anstehende Verwendung des „Read-Only“ Modus informiert werden, kann aber geändert werden.

Verbesserte Suche

In Confluence 6.10 wurden die Suchergebnisse qualitativ verbessert. Hierzu wurden Änderungen vorgenommen, die Ihnen helfen, Ihre Projekte schneller zu finden.

  • Bindestriche in Dateinamen haben keinen negativen Einfluss mehr auf die Suche.
  • Sonderzeichen oder Akzentuierungen werden von der Suchfunktion ab sofort ignoriert.
  • Unterstriche werden in Zukunft als Leerzeichen gewertet und trotz weglassen wird das richtige Ergebnis angezeigt.
  • Ab sofort ist es möglich, Inhalte, die auf Arabisch und Persisch verfasst sind, für die Suche indizieren zu lassen.

Manche dieser Änderungen gelten nur für neue oder bearbeitete Inhalte, sowie für neu indizierte Confluence Instanzen.

Sandboxes in Data Center

Confluence generiert Thumbnails-Vorschaubilder von Dateien wie z. B. Office-Dokumenten, welche in der Seitenvorschau angezeigt werden können. Dies kann allerdings sehr CPU- und speicherlastig sein – je nach Komplexität der Datei – was wiederum zu Problemen beim Speichervorgang führen kann. Auf Umgebungen mit einer Lizenz für Data Center läuft dies nun in der sogenannten Sandbox ab, d. h. ein separater Pool an Prozessen, welcher von Confluence verwaltet wird. Das minimiert die Auswirkungen auf den Confluence-Knoten. Bitte beachten Sie, dass jeder Confluence-Knoten mindestens 2 GB an Speicher für die Sandboxes benötigt. Bei Confluence Server bleibt alles beim Alten.

Quellen & Links

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